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Wallenwein behält kühlen Kopf |
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Während des fünften Laufes zur ADAC Rallye Masters konnte der mit Autogas angetriebene Subaru Impreza sein Potential unter afrikanischer Hitze von über 35 Grad unter Beweis stellen.
Mit dem zweiten Klassenrang festigen Thomas Wallenwein und Tanja Neidhöfer den dritten Meisterschaftsrang. „Das war eine sehr anstrengende Rallye. Die brütende Hitze machte es allen Beteiligten besonders schwer. Wir haben unser Ziel erreicht und konnten wieder wichtige Punkte für die Meisterschaft einfahren. Letztlich wurden wir durch zwei kleinere Probleme leicht eingebremst, sonst wäre sicherlich noch mehr drin gewesen. Zum einen überbremste unser Wagen in WP 1, was das Heck häufig ausbrechen ließ. Später beklagten wir einen Antriebswellenschaden, den unsere Crew im Service schnell beheben konnte. Zur Rallye kann man sagen, dass sowohl die Organisation als auch der Serviceplatz gut und großzügig bemessen war. Die Sonderprüfungen präsentierten sich zumeist anspruchsvoll. Lediglich der einmal zu befahrene Rundkurs zur Mittagszeit gefiel mir durch seine vielen Vollgaspassagen nicht. Wir belegen in der Meisterschaft derzeit einen Podiumsrang und sind damit voll in unserem Plansoll. Das Ambiente am Rande des Harzes hat uns allen sehr gut gefallen und den Harzer Käse kann ich nur jedem weiter empfehlen, der ist echt lecker“, zieht Thomas Wallenwein ein durchweg positives Fazit zum letzten Wochenende. „Gleich neben unserem Serviceplatz wurden die Spiele der Fußball WM auf einem Großbildschirm gezeigt, das gefiel unseren Mechanikern natürlich besonders gut. Als wir das Ziel erreichten war das Spiel bereits um, doch wir waren schließlich hier um Motorsport zu betreiben und die Mannschaft hat auch ohne uns gegen Argentinien gewonnen. Besonders gelungen fand ich die vielen installierten Duschen mitten auf dem Serviceplatz. Über diese kleine Abkühlung freuten sich Fahrer und Mechaniker gleichermaßen. Die kleine Beschwerde von Seiten des Rallyeleiters bezüglich nicht ganz eingehaltener Abfahrtszeiten kann ich nicht ganz verstehen. Hätte die Dokumentenabnahme keine Wartezeit von über 1 Stunde in Anspruch genommen, wären alle Teilnehmer höchstwahrscheinlich innerhalb der vorgegeben Zeit mit der Besichtigungsrunde fertig geworden. So wurde es halt ein bisschen knapp, ansonsten gefiel mir die Veranstaltung“, so Tanja Neidhöfer. Bereits in knapp drei Wochen steht mit der ADAC Rallye Baden Württemberg am 23./24. Juli der sechste Lauf zur ADAC Rallye Masters an. Rund um Laichingen auf der Schwäbischen Alb findet das Heimspiel statt. Natürlich ist die Mannschaft von Wallenwein Rallye Sport in Kooperation mit dem Tyczka Totalgaz Rallye Team dort besonders hoch motiviert und möchte eine gute Vorstellung bieten… www.lpg-rallye-team.de
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